Großer Erfolg für das Kona Pro Team beim Black Forest Ultra Bike Marathon in Kirchzarten (Germany)


Zweimal Platz 2 beim Mannschaftszeitfahren auf der Königsdistanz über 117Km und auf dem Speed Track über 52 Km. Diese Zahl ist unfassbar, genau 5.062 Mountainbiker aus verschiedenen Nationen sind beim diesjährigen Black Forest Ultra Bike Marathon quer durch den Südschwarzwald gestrampelt, so auch viele Profis aus dem Ausland. Zum ersten Mal wurde in Kirchzarten damit die 5.000er Marke geknackt. Damit katapultierte sich die 16. Auflage des größten Mountainbikemarathons in Mitteleuropa zur absoluten Rekordfahrt. Dazu traten tags zuvor noch genau 300 Kinder und Jugendliche (ebenfalls Rekord) beim Kids Cup in der Dreisamtalgemeinde in die Pedale. Gleich 5 Strecken standen zur Auswahl, der Ultra mit 117 Km und 3.150 Hm, der Power-Track mit 89 Km und 2.300 Hm, der Marathon mit 77 Km und 2.000 Hm, sowie der Short Track mit 43 Km und 900 Hm und der Speed Track mit 52 Km und 1.130 Hm. Die Wetterbedingungen war eher kühl und regnerisch, wie bis jetzt bei fast allen Rennen dieses Jahr. Fast 20.000 Zuschauer an den Strecken feuerten die Sportler an, darunter auch das Kona Pro Team aus Hochdorf, die sich gleich mit 2 Mannschaften dieser Herausforderung stellten.
Markus Ziegler, Thomas Fischer, Martin und Stefan Siefermann sowie Patrick Huber bestritten das Mannschaftszeitfahren auf der Königsstrecke über 117 Km. Bei dieser Disziplin können 6 Fahrer starten und 4 davon müssen zeitgleich ins Ziel kommen. Vom Start weg machte das Team von Bikeworld Freiburg richtig Terror und setzte sich an die Spitze. Patrick Huber musste ganz abreißen lassen und Fischer bekam nach 40 Km Probleme mit diesem hohen Tempo und so musste das Kona Pro Team die wohl stärkste Konkurrenz erst mal ziehen lassen. Jetzt hieß es eigenes Tempo fahren und versuchen aufzuschließen. In Todtnau kam dann auch noch Pech dazu. Gleich 2 Platten suchte das Team Heim, Gott sei Dank zur gleichen Zeit. Während die Defekte behoben wurden konnte das Verfolger Team Schauenberg aufschließen. Das Kona Team war nur noch zu viert und diese mussten dann ins Ziel kommen. Auch das Schauenberg Racing Team bekam Probleme. Jetzt kam noch erschwerend dazu das ein Fahrer des Kona Teams einen Einbruch bekam, doch seine Teamkollegen Siefermann und Ziegler vollbrachten mal wieder das Unmögliche, sie schoben ihren Kammeraden über sämtliche Berge und holten sogar noch einen Vorsprung über 14 Minuten raus. Am Ende erkämpften die Mountainbiker des Kona Pro Teams verdient den zweiten Platz über die Langdistanz in einer Zeit von 5:24Std. In der Einzelwertung kamen die Fahrer unter die ersten Dreißig. Einer hatte auch – wieder einmal – keine Gnade mit seinen Konkurrenten. Urs Huber. Er setzte sich am berühmt berüchtigten Anstieg “Alpe de Fidlebrugg” rennentscheidend von seinen Verfolgern ab. Der Schweizer feierte auf der Ultra-Distanz bereits seinen dritten Erfolg auf dieser Strecke – nach 2008 und 2010. Ann-Katrin Hellstern scheint ihm da nachfolgen zu wollen. Denn die Freiburgerin holte sich nach ihrem Triumph im Vorjahr auf der gleichen Strecke nun wieder überlegen den Sieg.
Auch auf dem Speed Track stellte das Team Kona eine Mannschaft. Die Strecke mit 52 Km und 1130 Hm startete von Todtnauberg aus. Diese nahmen Michael Kreiß, Tommy Mohr, Jan Saupe sowie Holger Maier in Angriff. Das Team hängte sich richtig rein und übernahm direkt die Führung .Tommy Mohr viel es allerdings schwer dieses Tempo zu gehen. Als er dann an einer Verpflegungsstelle anhielt obwohl ein stärkerer Fahrer des Teams ihm eine Flasche sowie etwas zu Essen besorgen wollte war ein Fehler, denn in diesem Moment zog das zweitplatzierte Team an ihnen vorbei und die witterten ihre Chance. Es gelang jedoch dem Kona Team wieder aufzuschließen. Doch an einem steilen Anstieg attackierte die Konkurrenz und schaffte es wieder eine Lücke zu reißen. Das Kona Team kam somit mit knapp einer Minute Rückstand auf das Sieger Team ins Ziel und belegte somit den zweiten Platz in einer Zeit von 2:19 Std. In der Einzelwertung kamen die Biker unter die ersten 20.“Das war mal wieder ein erfolgreiches Wochenende für das Team, Doppelerfolg beim Mannschaftszeitfahren, und das beim größten Bike Marathon in Europa. Schade das das Team auf dem Speed Track durch einen Fehler den Sieg verschenkt hat. Im Moment sind wir voll auf Kurs, ich hoffe das bleibt so.“