Markus Ziegler Team Kona Factory… (Germany)

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…wird Zweiter beim Bergzeitfahren in Bühlertal, dem zweiten Lauf zum Rothaus MTB Cup Teamkollegen Basler und Huber belegen Platz 4 und 15

Am Samstag stand das Bergzeitfahren in Bühlertal auf dem Programm. Es war der zweite Lauf des Rothaus MTB Täler Cups. Es galt 11,5km und 750hm zu überwinden! Dieser Herrausforderung stellten sich drei Fahrer des Kona/Bike Ranch Factory Teams. Gleich zu Beginn ging es sehr steil durch ein Wohngebiet die ersten Höhenmeter bergauf! Hubers Taktik war erstmal ruhig angehen lassen und später aufholen! Dieser Plan ging dann auch auf! Die Fahrer vor mir die sich am ersten steilen Berg übernommen hatten sammelte er kurze Seit später alle wieder auf! Er konnte seinen Rhythmus und einen guten tritt finden und schloss rasch auf seinen Teamkollegen Basler und dessen Gruppe auf! In dieser Gruppe fuhren sie dann letzt endlich auch bis kurz vor dem Ziel zusammen den Berg hinauf und konnten mehrere Fahrer auch hinter sich lassen! Ca. 800m vor dem Ziel verschärften einiger Fahrer dieser Gruppe nochmal das Tempo wo Huber anfangs nicht mithalten konnte sich dann aber doch wieder bis auf wenige Meter ran arbeiten konnte! Leider konnte er den Rückstand auf die Gruppe bis ins Ziel nicht mehr aufholen und überquerte letztlich als 15. und in 42min47sec der Herrenklasse das Ziel!

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Basler sein Teamkollege konnte sich vor Huber platzieren und wurde mit dem vierten Platz bei den Junioren belohnt.
Ziegler startete im Mittelfeld, was sich schnell als Nachteil herausstellte. Er musste sich mühsam den Weg nach vorne suchen und wurde dabei oft ausgebremst. Erst nach gut einem Kilometer konnte er auf die Spitze aufschließen. Von nun an fuhr er mit Jörg Scheiderbauer, einem ehemaligen Weltcup-Profi, dem Feld davon. Einige Zeit später verschärfte dieser nach und nach das Tempo. Markus musste Ihn langsam aber sicher ziehen lassen. Auf der flacher werdenden Strecke wurde es immer schwieriger, die verlorenen Meter wieder gutzumachen. Trotz dass immer Sichtkontakt bestand, schien die Sache geritzt gewesen zu sein. Da hinter Ziegler ein Kampf um Platz 3 entfachte, näherten sich nochmals 2 Fahrer von hinten gefährlich. Markus konnte sich aber rechtzeitig ins Ziel retten und wurde verdienter Zweiter.

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Nur einen Tag nach dem Bergrennen in Bühlertal startete Markus auch beim Bikemarathon in Emmelshausen. Um 8:30 Uhr ging es auf die 100 Kilometer lange Strecke. Das Feld verhielt sich in der Anfangsphase recht unruhig. Dies sollte Zielger in der ersten Abfahrt zum Verhängnis werden. Er konzentrierte sich zu sehr auf die anderen Fahrer und beging selbst einen Fahrfehler. Er flog vom Bike und musste sich erst einmal wieder sammeln. Dabei musste er feststellen, dass sich sein Lenker verdreht und gelockert hatte. So gut es ging, richtete er das Malheur wieder und fuhr weiter. Da der Lenker aber locker war, benötigte er Werkzeug. Erst nach langem fragen konnte er sich ein Tool leihen. Die Reparatur kostete nochmals wertvolle Zeit. Von nun an konzentrierte Markus sich darauf, die verlorenen Meter aufzuholen. Er passierte Fahrer für Fahrer, bis er die Info bekam, dass die Spitzengruppe 3 Minuten weg ist und sich dazwischen niemand mehr befindet. Markus wollte es dennoch versuchen. Er verließ die Verfolgergruppe, in der Hoffnung noch ein paar Kontrahenten einzuholen. Nach einem einstündigen Soloritt konnte er zumindest einen Mitstreiter einholen. Die Hälfte des Rennens war bereits vorüber. Im nächsten Anstieg dann das nächste Unglück. Beim Schalten auf das kleine Blatt sprang die Kette ab. Der Grund war schnell gefunden. Ein Holzstock steckte zwischen den Kettenblättern und ließ sich einfach nicht mehr entfernen. Also bestand ab nun “Scheibenpflicht”. Mit großem Kraftaufwand konnte Markus nochmals ein paar Plätze gut machen. Allerdings rächte sich auf den letzten fünf Kilometern das alleine Fahren. Die harte Stecke tat Ihr übriges. Völlig am Ende erreichte Markus nach 4:30 Std das Ziel. Er wurde gesamt Neunter und Fünfter in der Altersklasse.“ Die Jungs liefern Rennen für Rennen ab, ich hoffe das geht weiter so und die Sponsoren freuts auch.“